VDSL

25.07.2010     Very (High Speed) Digital Subscriber Line

Da die Abkürzung VHDSL (Very High-Speed Digital Subscriber Line) inzwischen als veraltet gilt ist dieser Hochgeschwindigkeits-Übertragungs-Standard inzwischen nur noch unter dem Namen VDSL bekannt.

Man unterscheidet VDSL in zwei verschiende Versionen. dem VDSL1 Standard der Übertragungsraten bis zu 52MBit/s Downstream und 11MBit/s Upstream ermöglicht. Die neue Version, der VDSL2 Standard, erreicht durch seinen Gesamtfrequenzbereich von 30 MHz theoretische Übertragungsraten von bis zu 100MBit/s in beide Richtungen. Beide Standards sind in ihrer Geschwindigkeit stark abhängig von der Entfernung zur Vermittlungsstelle. Der größte Unterscheid zwischen den beiden Standards neben der Geschwindigkeit auch die Möglichkeit der Übertragungspriorisierung. Während diese mit VDSL1 nicht möglich ist erreicht VDSL2 das über die Möglichkeit mehrere virtuelle Verbindungen innerhalb einer Physischen zu öffnen.

Durch der starken Ausbau der VDSL2 Technik durch die Deutsche Telekom stehen also inzwischen IPTV-Produkte wie "Entertain" in HD Qualität zur Verfügung.

ADSL

11.07.2010     Asymmetric

Das A in ADSL ist die Abkürzung für Asymmetric oder Asymetrisch und beschreibt die Übertragungsart.

Im Grunde sagt das nur aus, dass die Übertragungsgeschwindigkeiten beim Hochladen (Upstream) nicht der Geschwindigkeit des Downloadens (Downstream) entspricht. Aus rein praktischen Gründen ist natürlich der Upstream bei handelsüblichen ADSL Anschlüssen wesentlich höher. Einige Jahre waren die Übertragungsraten auf 768Kbit/s Downstream und 128 KBit/s upstream begrenzt aber inzwischen sind Raten von 16384 Kbit/s Downstream und 1024 KBit/s Upstream keine Seltenheit mehr und inzwischen auch bezahlbar geworden.

Während die Deutsche Telekom am Anfang ein Beinahemonopol auf DSL hatte, da sie die letzte Meile zum Kunden unter ihrer Kontrolle hatte. Dadurch konnte Sie den Wettbewerbern die Preise für die Nutzung dieses letzten Zwischenstücks zwischen den Vermittlungsstellen und den Endkunden diktieren. Das wurde glücklicherweise irgendwann von der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post unterbunden. Denn das ermöglichte die heute wesentlich günstigeren Preise im DSL Bereich

DSL

04.07.2010     Digital Subscriber Line

DSL ist die Abkürzung für Digital Subscriber Line, was übersetzt soviel wie Digitaler Teilnehmer Anschluß bedeutet.

Aufgrund des Datenhungers der modernen Gesellschaft, der immer breiteren Nutzung des Internets und der bestehenden Möglichkeiten Daten, aus aller Welt in alle Welt zu schicken, braucht seit Längerem auch der Ottonormalersurfer etwas schnelleres als Modem oder ISDN. Hierfür hat sich die DSL Technik bewährt und inzwischen sogar Weltweit durchgesetzt.

Der Vorteil von DSL liegt eindeutig auf der Hand, da es Frequenzbereiche außerhalb der von ISDN und Analogen Telefonanschlüßen nutzen kann. Was dazu führte, dass DSL über den gleichen Anschluss übertragen wird wie das normale Telefon. Für Firmenkunden gab es, vorwiegend auf SDSL Technik basierende Anschlüsse, in Deutschland bereits etwas eher. Denn erst am 1. Juli 1999 startete die Deutsche Telekom endlich den Verkauf ihrer ADSL+T-ISDN Produkt in einigen Großstädten.